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PRESS
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BLUES-FEELING
Kritik
in Kürze
Guy Roel & Band
Reger Zurspruch,
Gedränge im "BlueMonday". Der elektrifizierte Gitarrenblues
hatte viele Fans. Ein Sound, der in seinem besten Momenten zeitlos und
zeitgemäss zugleich klingt. Blues als Batterie, an der man sich immer
wiedermal auflädt (wie es Eric Clapton mal formulierte).
Auch in Frankreich kann man den Blues kriegen, versteht man zu rocken, zu shuffeln, zu grooven. Guy Roel, in Belfort geboren, nun mit einer grosszügigen Sessions in Freiburger erste Bluesadresse. Der Gitarrist und Sänger Roel (der schon mit Grössen wie Bob Marley zusammen gearbeitet hat) und seine Partner an E-Bass und Schlagzeug haben so alles parat, was den modernen Blues zwischen Texas und Chicago auszeichnet.
Das Trio beherrscht den erdnah rockenden, städtischen Blues ebenso wie notenreiche Up-Tempo-Titel mit fliegenden Beats und flinken Saiten oder stimmungsvollen Slow-Blues, die Atempausen für Musiker und Zuhörer. Guy -ein französischer "Steve Ray Vaughan", erweist sich als geschmeidiger Gitarrist, der allzu Effektheischendes aus seinem Spiel heraushällt. Seine Rhytmusgruppe aufmerksam und solide. Gewagt, aber gelungen auch eine Cover-Version von "Hey Joe", über einen slikken Reggae-Beat transportiert und in die Gegenwart transformiert.
Für
Laune sorgten überdies temperamentvoll lospreschende Boogie-Nummern.U.A